E-Sätze Anhängerkupplung

Wer seinen PKW-Führerschein gemacht hat, der darf natürlich an seinem Fahrzeug auch einen Anhänger mit sich führen. Allerdings gibt es hier Unterschiede bezüglich des Gewichtes. Hat man nämlich seinen Führerschein noch vor dem 31. Dezember 1998 gemacht, so darf man ein Gewicht von 7,5 Tonnen befördern. Bei diesem zulässigen Gewicht sind das Fahrzeug und der Anhänger inbegriffen. Somit besteht die Möglichkeit, einen Wohnanhänger zu befördern, wenn die genannte Gewichtsgrenze nicht überschritten wird. Hat man seinen Führerschein allerdings in einem Jahr nach 1998 gemacht, so gilt das zulässige Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen, was es einem lediglich ermöglicht, einen kleineren Anhänger zu befördern. Ungeachtet dessen, gilt es auch die verschiedenen E-Sätze der Anhängerkupplung zu beachten.

Die E-Sätze der Anhängerkupplung sind daher wichtig, weil es die Straßenverkehrszulassungsordnung vorschreibt, dass bei dem Anhänger eines Fahrzeugs die Rücklichter funktionieren müssen. Es gibt in diesem Zusammenhang zwei unterschiedliche Steckverbindungen der E-Sätze der Anhängerkupplung, die 7-polige und die 13-polige Steckverbindung. Die 13-polige Version wurde gegen Ende der 80er Jahre eingeführt und ermöglicht es, auch Nebelschlussleuchten und Rückfahrlichter anzuschließen. Da die beiden Versionen der Steckverbindung nicht kompatibel zu einander sind, muss man sich genau überlegen was man kauft oder entsprechend umrüsten muss. Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, so können Sie sich an uns wenden und wir werden Ihnen neben der Möglichkeit eine 7-polige bzw. 13-polige Anhängerkupplung zu bestellen, natürlich im Vorfeld auch die nötigen Informationen geben.


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